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    Bürgerrechte und Freiheiten

    Das digitale Umfeld bietet Kindern einzigartige Möglichkeiten, ihr Recht auf Informationszugang und auf freie Meinungsäußerung zu verwirklichen. Das digitale Umfeld kann es Kindern ermöglichen, ihre soziale, religiöse, kulturelle, ethnische, sexuelle und politische Identität auszubilden und in Gemeinschaften und öffentlichen Räumen an gesellschaftlichen Diskussionen zum Zweck des kulturellen Austauschs, des sozialen Zusammenhalts und der Vielfalt teilzuhaben.

    Die Verwirklichung dieser Rechte muss gefördert und das Recht des Kindes auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit im digitalen Umfeld geachtet werden.

    Die Privatsphäre ist unverzichtbar für die Handlungsfähigkeit, Würde und Sicherheit von Kindern und für die Ausübung ihrer Rechte im digitalen Umfeld. Daher muss mithilfe legislativer, behördlicher und sonstiger Maßnahmen sichergestellt werden, dass alle Organisationen und alle Umgebungen, die Daten von Kindern verarbeiten, deren Privatsphäre achten und schützen.

    Durch den Einsatz digitaler Identifikationssysteme mit denen die Geburt jedes neugeborenen Kindes registriert und von den nationalen Behörden offiziell anerkannt werden kann, soll jedem Kind der Zugang zu Dienstleistungen u.a. in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Fürsorge, erleichtert werden.

Aktuelle Meldungen

© Chinnapong/Shutterstock.com

Kinder- und Jugendperspektiven auf eine sichere digitale Welt

In den vergangenen Monaten hat das Projekt „Kinderschutz und Kinderrechte in der digitalen Welt“ der Stiftung Digitale Chancen bundesweit partizipative Workshops mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren im Rahmen der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen für die Expertenkommission der Bundesregierung zum „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ durchgeführt.

(c) UNICEF Deutschland

Umfrage UNICEF Deutschland: Social Media aus Sicht von Jugendlichen

UNICEF Deutschland hat eine repräsentative Befragung von über 1.000 Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren durchgeführt. Diese zeigt: Jugendliche in Deutschland haben eine differenzierte Meinung zu Risiken und Nutzen der sozialen Medien.

Soziale Medien: Jugendliche wollen Schutz statt Verbote

In der Debatte über die Auswirkungen Sozialer Medien auf Kinder und Jugendliche werden immer wieder Verbote gefordert. Selten kommen dabei diejenigen zu Wort, um die es vorrangig geht: Kinder und Jugendliche selbst. Das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von über 1.000 Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren für UNICEF Deutschland zeigt: Jugendliche in Deutschland haben eine differenzierte Meinung zu Risiken und Nutzen der sozialen Medien. Sie lehnen Verbote für ihre Altersgruppe mehrheitlich als nicht sinnvoll ab – und fordern vor allem besseren Schutz auf den digitalen Plattformen.

(c)Unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“  Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“: Bestandsaufnahme

Die Bestandsaufnahme der unabhängigen Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ wurde im April 2026 veröffentlicht.

Bestandsaufnahme der Expertenkommission zum Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt vorgelegt

Die unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ hat heute ihre umfassende Bestandsaufnahme veröffentlicht. Sie bildet die evidenzbasierte Grundlage für konkrete Handlungsempfehlungen, die derzeit erarbeitet und Ende Juni 2026 vorgelegt werden sollen.

(c) Torsten Krause

Gewinner der ersten „Age Assurance Industry Awards“ bei Gala gekürt

Die Branche der Altersüberprüfung hat ihre eigenen Oscars. Im Rahmen einer glanzvollen Zeremonie, die von BBC-Moderator Charlie Stayt moderiert wurde, wurden mit den ersten „Age Assurance Industry Awards“ Organisationen und Einzelpersonen gewürdigt, die das Bild der Branche verändern und den Weg für ihre weitere Entwicklung ebnen.

Vodafone Stiftung: Zwischen Bildschirmzeit und Selbstregulation

Im Hinblick auf soziale Medien im Alltag von Jugendlichen stellt die Vodafone Stiftung konkrete Handlungsempfehlungen vor.

Europäische Kommission: Umfrage zum Digital Fairness Act

Die Europäische Union möchte, dass Kinder und Jugendliche bei der Nutzung von Apps, Websites, Spielen und sozialen Medien sichere und positive Erfahrungen machen, und schafft daher ein neues Gesetz namens Digital Fairness Act. Um dieses Gesetz mitzugestalten, möchte die EU von Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren über ihre Erfahrungen als Verbraucher*innen hören, einschließlich darüber, wie Apps und Websites bei der Auswahl, Nutzung oder Bezahlung von Online-Angeboten agieren. Die Erkenntnisse werden dazu beitragen, die digitale Welt für alle gerechter zu gestalten.

UNICEF Deutschland: Policy Papier

Die im März 2026 veröffentlichte Publikation von UNICEF Deutschland thematisiert den Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt.

© annakhomulo via canva.com

Digitalisierung kindgerecht: UN-Kinderrechteausschuss weist bei Kinderrechten in der digitalen Welt den Weg

Das Deutsche Kinderhilfswerk und die Stiftung Digitale Chancen ziehen fünf Jahre nach der Veröffentlichung des General Comment über die Rechte der Kinder im digitalen Umfeld [„General comment No. 25 (2021) on children’s rights in relation to the digital environment“] eine positive Bilanz.