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    Bürgerrechte und Freiheiten

    Das digitale Umfeld bietet Kindern einzigartige Möglichkeiten, ihr Recht auf Informationszugang und auf freie Meinungsäußerung zu verwirklichen. Das digitale Umfeld kann es Kindern ermöglichen, ihre soziale, religiöse, kulturelle, ethnische, sexuelle und politische Identität auszubilden und in Gemeinschaften und öffentlichen Räumen an gesellschaftlichen Diskussionen zum Zweck des kulturellen Austauschs, des sozialen Zusammenhalts und der Vielfalt teilzuhaben.

    Die Verwirklichung dieser Rechte muss gefördert und das Recht des Kindes auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit im digitalen Umfeld geachtet werden.

    Die Privatsphäre ist unverzichtbar für die Handlungsfähigkeit, Würde und Sicherheit von Kindern und für die Ausübung ihrer Rechte im digitalen Umfeld. Daher muss mithilfe legislativer, behördlicher und sonstiger Maßnahmen sichergestellt werden, dass alle Organisationen und alle Umgebungen, die Daten von Kindern verarbeiten, deren Privatsphäre achten und schützen.

    Durch den Einsatz digitaler Identifikationssysteme mit denen die Geburt jedes neugeborenen Kindes registriert und von den nationalen Behörden offiziell anerkannt werden kann, soll jedem Kind der Zugang zu Dienstleistungen u.a. in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Fürsorge, erleichtert werden.

Aktuelle Meldungen

Positionspapier des Deutschen Kinderhilfswerks: Soziale Medien für Kinder und Jugendliche

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat ein Positionspapier veröffentlicht: Soziale Medien für Kinder und Jugendliche: Schutz gewährleisten – Kompetenzen stärken – Teilhabe sichern.

© I am UM808 via canva.com

Kinder vor digitaler Gewalt schützen

Die Bundesregierung erarbeitet aktuell ein Gesetz zur Stärkung des zivilrechtlichen und strafrechtlichen Schutzes vor digitaler Gewalt. Ziel ist es, Betroffenen die Durchsetzung bestehender Rechte zu erleichtern. Dafür werden vorhandene Regelungen ergänzt und teils neue Rechte zur Ermittlung und Sanktionierung von Tatpersonen eingeführt. So schlägt das Bundesjustizministerium bspw. die Möglichkeit von Auskunftsersuchen, der Sperrung von Nutzendenkonten oder auch die Ergänzung wirklichkeitsnaher Abbildungen vor.

EU-Jugendstrategie mitgestalten

Die Europäische Kommission ermutigt im Rahmen einer Umfrage dazu, Perspektiven und Ideen einzubringen, um die EU-Jugendstrategie nach 2027 zu gestalten. Die Jugendstrategie fördert die aktive Teilhabe der Jugend an Demokratie und Gesellschaft. Dabei stehen vor allem die Bereiche Beteiligung, Befähigung und Begegnung im Fokus.

© Rido via canva.com

Umfrage der Vereinten Nationen zur KI-Governance

Die Vereinten Nationen setzen sich dafür ein, Kindern und Jugendlichen ein sicheres Aufwachsen mit digitalen Medien zu ermöglichen und dabei junge Menschen einzubeziehen. Da Künstliche Intelligenz ein zunehmend relevanter Teil des digitalen Umfelds ist, möchten die Vereinten Nationen die Erfahrungen junger Menschen mit KI ermitteln.

Kinder- und Jugendperspektiven auf eine sichere digitale Welt

In den vergangenen Monaten hat das Projekt „Kinderschutz und Kinderrechte in der digitalen Welt“ der Stiftung Digitale Chancen bundesweit partizipative Workshops mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren im Rahmen der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen für die Expertenkommission der Bundesregierung zum „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ durchgeführt.

(c) UNICEF Deutschland

Umfrage UNICEF Deutschland: Social Media aus Sicht von Jugendlichen

UNICEF Deutschland hat eine repräsentative Befragung von über 1.000 Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren durchgeführt. Diese zeigt: Jugendliche in Deutschland haben eine differenzierte Meinung zu Risiken und Nutzen der sozialen Medien.

Soziale Medien: Jugendliche wollen Schutz statt Verbote

In der Debatte über die Auswirkungen Sozialer Medien auf Kinder und Jugendliche werden immer wieder Verbote gefordert. Selten kommen dabei diejenigen zu Wort, um die es vorrangig geht: Kinder und Jugendliche selbst. Das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von über 1.000 Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren für UNICEF Deutschland zeigt: Jugendliche in Deutschland haben eine differenzierte Meinung zu Risiken und Nutzen der sozialen Medien. Sie lehnen Verbote für ihre Altersgruppe mehrheitlich als nicht sinnvoll ab – und fordern vor allem besseren Schutz auf den digitalen Plattformen.

(c)Unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“  Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“: Bestandsaufnahme

Die Bestandsaufnahme der unabhängigen Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ wurde im April 2026 veröffentlicht.

Bestandsaufnahme der Expertenkommission zum Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt vorgelegt

Die unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ hat heute ihre umfassende Bestandsaufnahme veröffentlicht. Sie bildet die evidenzbasierte Grundlage für konkrete Handlungsempfehlungen, die derzeit erarbeitet und Ende Juni 2026 vorgelegt werden sollen.

Altersfeststellungen: Von Regulierung zur Umsetzung

In Manchester (Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland) kamen in dieser Woche vom 14. bis zum 16. April Vertretende aus Industrie und Wirtschaft, Regulierung und Verwaltung sowie der Zivilgesellschaft zusammen um sich gegenseitig zu aktuellen Entwicklungen im Bereich der Altersfeststellung zu informieren.