• Thema

    Entwicklung des Kindes

    Die sich entwickelnden Fähigkeiten des Kindes als Prinzip zunehmender Befähigung aufgrund des allmählichen Erwerbs von Kompetenzen, Verständnis und Handlungsfähigkeit sind zu achten. Dies gewinnt besondere Bedeutung im digitalen Umfeld, wo Kinder sich selbstständig und ohne Aufsicht ihrer Eltern und betreuenden Personen einbringen können. 

    Risiken und Chancen von Kindern im digitalen Umfeld verändern sich nach Alter und Entwicklungsstand. Dies muss berücksichtigt werden, wenn Kinder im digitalen Umfeld geschützt oder ihr Zugang dazu erleichtert werden soll. Die Gestaltung altersgerechter Maßnahmen sollte sich daher an den jeweils zuverlässigsten aktuellen Forschungsergebnissen orientieren.

Aktuelle Meldungen

UN-Papier: Die Sicherheit von Kindern im Internet richtig angehen

Der UN-Leitfaden bietet einige Orientierungshilfen, um sicherzustellen, dass wir die Sicherheit von Kindern im Internet richtig angehen.

Bildungsminister*innen wollen Medienkompetenz stärken

Die Bildungsministerkonferenz (BMK) hat eine gemeinsame Erklärung zum Umgang mit Social Media im schulischen Bereich verabschiedet. Darin verständigen sich die für Bildungsfragen zuständigen Länder auf gemeinsame Ziele und Maßnahmen, um Schüler*innen, Lehrkräfte und Erziehungsberechtigte in ihrer Medienkompetenz zu stärken.

Bildungsministerkonferenz: Erklärung zum Umgang mit Social Media im schulischen Bereich

Die Bildungsministerkonferenz (BMK) hat eine gemeinsame Erklärung zum Umgang mit Social Media im schulischen Bereich verabschiedet.

Protect Children: Forschungsbericht zu sexueller Gewalt an Kindern im Internet

Protect Children hat einen Forschungsbericht veröffentlicht. In diesem werden die Erfahrungen und Folgen sexueller Gewalt und Ausbeutung untersucht, die Betroffene sowohl online als auch offline erleben.

Deutsches Institut für Menschenrechte & Terre des Hommes: Diskussionspapier zum Jugendarbeitsschutzgesetz

Das Deutsche Institut für Menschenrechte und Terre des Hommes haben ein Diskussionspapier veröffentlicht: Family-Influencing und kinderrechtsbasierte Reformbedarfe im Jugendarbeitsschutzgesetz.

(c) pixabay via canva.com

Prinzipien für ein sicheres Online-Umfeld für Kinder

Die Minister*innen für Digitales und Technologie der G7-Staaten (Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland sowie die Vereinigten Staaten von Amerika) haben erstmalig gemeinsame Prinzipien für ein sicheres digitales Umfeld für Minderjährige definiert. Sie fordern die Anbieter digitaler Dienste auf, diese Prinzipien als Richtschnur für die Gestaltung ihre Angebote zu nutzen und mit notwendigen Partner*innen zusammenzuarbeiten um diese zu verwirklichen.

G7-Grundsätze für einen sichereren und geschützteren digitalen Raum für Minderjährige

Die Minister*innen für Digitales und Technologie der G7-Staaten (Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland sowie die Vereinigten Staaten von Amerika) haben erstmalig gemeinsame Prinzipien für ein sicheres digitales Umfeld für Minderjährige definiert.

UNICEF-Bericht: Das Wohl des Kindes in der digitalen Politik und Praxis

Der UNICEF-Bericht wurde im April 2026 veröffentlicht. In der Publikation werden die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen hinsichtlich ihrer Erfahrungen in der digitalen Welt dargestellt.

© I am UM808 via canva.com

Kinder vor digitaler Gewalt schützen

Die Bundesregierung erarbeitet aktuell ein Gesetz zur Stärkung des zivilrechtlichen und strafrechtlichen Schutzes vor digitaler Gewalt. Ziel ist es, Betroffenen die Durchsetzung bestehender Rechte zu erleichtern. Dafür werden vorhandene Regelungen ergänzt und teils neue Rechte zur Ermittlung und Sanktionierung von Tatpersonen eingeführt. So schlägt das Bundesjustizministerium bspw. die Möglichkeit von Auskunftsersuchen, der Sperrung von Nutzendenkonten oder auch die Ergänzung wirklichkeitsnaher Abbildungen vor.

Hans Bredow Institut: Darstellung von Babys und Kleinkindern in monetarisierten Social-Media-Profilen

Die Studie des Hans Bredow Instituts wurde im April 2026 veröffentlicht. Weitere Informationen finden Sie hier.