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    Entwicklung des Kindes

    Die sich entwickelnden Fähigkeiten des Kindes als Prinzip zunehmender Befähigung aufgrund des allmählichen Erwerbs von Kompetenzen, Verständnis und Handlungsfähigkeit sind zu achten. Dies gewinnt besondere Bedeutung im digitalen Umfeld, wo Kinder sich selbstständig und ohne Aufsicht ihrer Eltern und betreuenden Personen einbringen können. 

    Risiken und Chancen von Kindern im digitalen Umfeld verändern sich nach Alter und Entwicklungsstand. Dies muss berücksichtigt werden, wenn Kinder im digitalen Umfeld geschützt oder ihr Zugang dazu erleichtert werden soll. Die Gestaltung altersgerechter Maßnahmen sollte sich daher an den jeweils zuverlässigsten aktuellen Forschungsergebnissen orientieren.

Aktuelle Meldungen

Offener Brief fordert stärkere Regulierung von Plattformen

Anlässlich der Rede zur Lage der Europäischen Union von Kommissionpräsidentin Ursula von der Leyen haben 144 Organisationen und Unterstützende einen offenen Brief veröffentlicht. Mit dem Schreiben appellieren sie an die Europäische Kommission, Anbieter von digitalen Diensten stärker in die Verantwortung zu nehmen und Plattformen grundsätzlich sicher für Kinder gestalten zu lassen.

Altersfeststellung ist nur ein Teil der Lösung

Seit geraumer Zeit wird darüber diskutiert entsprechende Altersfeststellungen online auch dafür einzusetzen junge Menschen deutlich unterhalb der Volljährigkeit vor bestimmten Risiken zu schützen. Wie dies gelingen kann und ob sie die Lösung für Kinder- und Jugendschutz im Internet darstellen, wurde am 9. September beim Internet Governance Forum Deutschland (IFG-D) in der Podiumsdiskussion: „Sag mir erst, wie alt du bist… Altersfeststellung online zwischen Schutz- und Teilhabebedürfnissen aller“ beraten.

Gemeinsam für ein besseres und sicheres Internet

Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat den Bericht „Gemeinsam für ein besseres und sicheres Internet“ zur Kinder- und Jugendbeteiligung für die Expertenkommission veröffentlicht. Der Bericht dokumentiert die durchgeführten Workshops des Projektes „Kinderschutz und Kinderrechte in der digitalen Welt“, welche im Frühjahr 2026 mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren durchgeführt wurden und bündelt die Anregungen, Ideen und Wünsche der jungen Teilnehmenden in 70 Forderungen. Diese wurden der Expertenkommission am 7. Mai 2026 übergeben und vorgestellt.

Bericht von Kindern und Jugendlichen: Me & AI

Der Bericht stellt die Ergebnisse einer globalen Konsultation dar, in welcher über 1100 Kinder aus 49 Ländern zu Künstlicher Intelligenz befragt wurden.

Den Kindern geht es gut!

Den Kindern geht es gut, auch im digitalen Umfeld: Das muss das zeitnahe Ziel der politischen Maßnahmen zur Umsetzung der Handlungsempfehlungen des europäischen Special Panels für die Onlinesicherheit von Kindern sein. Damit ist die Richtschnur des politischen Handelns gesetzt, diese Entscheidungen müssen – so wie es Artikel 3 der UN-Kinderrechtskonvention vorgibt – im besten Interesse der Kinder getroffen werden.

Jugendmedienschutz: Was fordern Jugendorganisationen?

Von Landes- und Bundesschülerausschüssen bis zum Youth Panel von klicksafe: Kinder- und Jugendorganisationen in ganz Deutschland haben sich in den vergangenen Monaten mit der Frage befasst, wie das Internet und soziale Medien sicherer gestaltet werden können. In diesem Artikel finden Sie eine Übersicht der Positionen.

Special Panel

EU-Kommission: Kinderrechte müssen ernst genommen werden

Das Special Panel für die Online-Sicherheit von Kindern hat heute seine Empfehlungen an die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen übergeben. In ihrem Bericht beleuchten die Expert*innen das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen hinsichtlich der Vorzüge und Nachteile des digitalen Umfelds und schlagen einen Gestaltungsansatz vor, der sich an den Entwicklungsphasen junger Menschen orientiert. Entsprechend ist bereits die deutsche Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ vorgegangen, welche vor knapp drei Wochen ihren Bericht an die Bundesregierung übergeben hat.

Child safety online

Der Bericht der Co-Vorsitzenden des Sondergremiums für die Sicherheit von Kindern im Internet: Child safety online

Der Bericht der Co-Vorsitzenden des Sondergremiums für die Sicherheit von Kindern im Internet wurde veröffentlicht.

ECPAT Deutschland e.V.: Kleine Beträge, gravierende Folgen

ECPAT Deutschland e.V. hat im Juli 2026 eine Studie veröffentlicht. In dieser geht es um Finanztransaktionen zur sexuellen Ausbeutung von Minderjährigen im digitalen Raum.

FSM-Positionspapier: Der risikobasierte Ansatz bei Regelungen für neue Mindestaltersstufen für Social Media

Die FSM hat im Juni 2026 ein Positionspapier veröffentlicht. In diesem wird auf die Debatte im Hinblick auf die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt Bezug genommen.