• Thema

    Vorrang des Kindeswohls

    Das digitale Umfeld wurde ursprünglich nicht für Kinder gestaltet und spielt dennoch eine wichtige Rolle in ihrem Leben.

    Das dynamische Konzept des Kindeswohls muss diesem spezifischen Kontext entsprechend verstanden werden.

    Bei allen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Bereitstellung, Regulierung, Gestaltung, Verwaltung und Nutzung des digitalen Umfelds muss das Wohl eines jeden Kindes vorrangig berücksichtigt werden.

Aktuelle Meldungen

Hans Bredow Institut: Darstellung von Babys und Kleinkindern in monetarisierten Social-Media-Profilen

Die Studie des Hans Bredow Instituts wurde im April 2026 veröffentlicht. Weitere Informationen finden Sie hier.

(c) UNICEF Deutschland

Umfrage UNICEF Deutschland: Social Media aus Sicht von Jugendlichen

UNICEF Deutschland hat eine repräsentative Befragung von über 1.000 Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren durchgeführt. Diese zeigt: Jugendliche in Deutschland haben eine differenzierte Meinung zu Risiken und Nutzen der sozialen Medien.

Soziale Medien: Jugendliche wollen Schutz statt Verbote

In der Debatte über die Auswirkungen Sozialer Medien auf Kinder und Jugendliche werden immer wieder Verbote gefordert. Selten kommen dabei diejenigen zu Wort, um die es vorrangig geht: Kinder und Jugendliche selbst. Das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von über 1.000 Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren für UNICEF Deutschland zeigt: Jugendliche in Deutschland haben eine differenzierte Meinung zu Risiken und Nutzen der sozialen Medien. Sie lehnen Verbote für ihre Altersgruppe mehrheitlich als nicht sinnvoll ab – und fordern vor allem besseren Schutz auf den digitalen Plattformen.

Europäische Kommission: Das Gesetz über digitale Dienste (DSA) verstehen

In dieser Publikation der Europäischen Kommission wird das Gesetz über digitale Dienste (DSA) in einfachen Worten erläutert.

UNICEF Deutschland: Policy Papier

Die im März 2026 veröffentlichte Publikation von UNICEF Deutschland thematisiert den Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt.

UNICEF: Kindeswohl konsequent priorisieren

UNICEF Deutschland hat ein Policy-Papier veröffentlicht, dass sich mit den digitalen Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen befasst. Dabei werden einerseits Chancen digitaler Medien aufgezeigt, wie beispielsweise sozialer Austausch und die Pflege von Beziehungen. Ebenso thematisiert werden jedoch auch Risiken, die zu Gewalterfahrungen im Netz führen können, darunter Online-Mobbing. In der Veröffentlichung werden zudem Stimmen von Kindern und Jugendlichen aufgegriffen, die ihre Sichtweisen teilen. Abschließend formuliert UNICEF Forderungen für mehr Sicherheit in der digitalen Welt.

(c) die medienanstalten ALM GbR

Jugendschutz- und Medienkompetenzbericht

Der neue Jugendschutz- und Medienkompetenzbericht der Landesmedienanstalten zeigt Handlungsbedarf bei Regulierung, Kinderschutz und Medienbildung.

(c) ICANN

Kinderrechte im DNS adressieren

Vom 7. bis zum 12. März kommt in Mumbai (Indien) die Multistakeholder-Gemeinschaft beim ICANN 85 Community Forum zusammen, um aktuelle Fragen und Entwicklungen zur Sicherung und Weiterentwicklung des Internets zu beraten. Dabei stehen u.a. die (fortgesetzte) Bearbeitung des Anliegens für eine Universal Acceptance, die Entwicklung und Implementierung eines Prozesses zur Menschenrechtsfolgeabschätzung (HRIA) innerhalb der ICANN-Strukturen sowie Anwendungen des Domain Name Systems im Fokus. Auch die weitere Vorbereitung der nächsten Runde zur Vergabe generischer Top Level Domains (gTLD) wird viele Gremien beschäftigen.

5Rights Foundation: Eine digitale Umgebung gestalten, die Kinder im Blick hat

Die Broschüre "Building a digital environment designed with children in mind – Ein internationaler Best-Practice-Leitfaden", veröffentlicht von der 5Rights Foundation am 2. März 2026, stellt einen Leitfaden für eine kindgerechte digitale Umgebung vor. Der Bericht analysiert bestehende politische Ansätze, identifiziert häufige Lücken in der Umsetzung und formuliert zehn regulatorische Prinzipien, die Gesetzgeber*innen als Orientierung für internationale Best Practices dienen können.

 

Education Y-Studie: Freiheit oder Fürsorge? Kinder, Jugendliche und digitale Medien im Spannungsfeld gesellschaftlicher Verantwortung

Die im Januar 2026 erschienene Publikation „Freiheit oder Fürsorge?“ von Education Y wirft einen detaillierten Blick auf die Nutzung und Auswirkungen sozialer Medien und Smartphones durch Kinder und Jugendliche. Sie fasst den aktuellen Forschungs- und Gesetzgebungsstand zusammen und entwickelt daraus konkrete Handlungsempfehlungen.