• Thema

    Bürgerrechte und Freiheiten

    Das digitale Umfeld bietet Kindern einzigartige Möglichkeiten, ihr Recht auf Informationszugang und auf freie Meinungsäußerung zu verwirklichen. Das digitale Umfeld kann es Kindern ermöglichen, ihre soziale, religiöse, kulturelle, ethnische, sexuelle und politische Identität auszubilden und in Gemeinschaften und öffentlichen Räumen an gesellschaftlichen Diskussionen zum Zweck des kulturellen Austauschs, des sozialen Zusammenhalts und der Vielfalt teilzuhaben.

    Die Verwirklichung dieser Rechte muss gefördert und das Recht des Kindes auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit im digitalen Umfeld geachtet werden.

    Die Privatsphäre ist unverzichtbar für die Handlungsfähigkeit, Würde und Sicherheit von Kindern und für die Ausübung ihrer Rechte im digitalen Umfeld. Daher muss mithilfe legislativer, behördlicher und sonstiger Maßnahmen sichergestellt werden, dass alle Organisationen und alle Umgebungen, die Daten von Kindern verarbeiten, deren Privatsphäre achten und schützen.

    Durch den Einsatz digitaler Identifikationssysteme mit denen die Geburt jedes neugeborenen Kindes registriert und von den nationalen Behörden offiziell anerkannt werden kann, soll jedem Kind der Zugang zu Dienstleistungen u.a. in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Fürsorge, erleichtert werden.

Aktuelle Meldungen

Bildungsministerkonferenz: Erklärung zum Umgang mit Social Media im schulischen Bereich

Die Bildungsministerkonferenz (BMK) hat eine gemeinsame Erklärung zum Umgang mit Social Media im schulischen Bereich verabschiedet.

Bildungsminister*innen wollen Medienkompetenz stärken

Die Bildungsministerkonferenz (BMK) hat eine gemeinsame Erklärung zum Umgang mit Social Media im schulischen Bereich verabschiedet. Darin verständigen sich die für Bildungsfragen zuständigen Länder auf gemeinsame Ziele und Maßnahmen, um Schüler*innen, Lehrkräfte und Erziehungsberechtigte in ihrer Medienkompetenz zu stärken.

(c) pixabay via canva.com

Prinzipien für ein sicheres Online-Umfeld für Kinder

Die Minister*innen für Digitales und Technologie der G7-Staaten (Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland sowie die Vereinigten Staaten von Amerika) haben erstmalig gemeinsame Prinzipien für ein sicheres digitales Umfeld für Minderjährige definiert. Sie fordern die Anbieter digitaler Dienste auf, diese Prinzipien als Richtschnur für die Gestaltung ihre Angebote zu nutzen und mit notwendigen Partner*innen zusammenzuarbeiten um diese zu verwirklichen.

G7-Grundsätze für einen sichereren und geschützteren digitalen Raum für Minderjährige

Die Minister*innen für Digitales und Technologie der G7-Staaten (Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland sowie die Vereinigten Staaten von Amerika) haben erstmalig gemeinsame Prinzipien für ein sicheres digitales Umfeld für Minderjährige definiert.

Positionspapier des Deutschen Kinderhilfswerks: Soziale Medien für Kinder und Jugendliche

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat ein Positionspapier veröffentlicht: Soziale Medien für Kinder und Jugendliche: Schutz gewährleisten – Kompetenzen stärken – Teilhabe sichern.

© I am UM808 via canva.com

Kinder vor digitaler Gewalt schützen

Die Bundesregierung erarbeitet aktuell ein Gesetz zur Stärkung des zivilrechtlichen und strafrechtlichen Schutzes vor digitaler Gewalt. Ziel ist es, Betroffenen die Durchsetzung bestehender Rechte zu erleichtern. Dafür werden vorhandene Regelungen ergänzt und teils neue Rechte zur Ermittlung und Sanktionierung von Tatpersonen eingeführt. So schlägt das Bundesjustizministerium bspw. die Möglichkeit von Auskunftsersuchen, der Sperrung von Nutzendenkonten oder auch die Ergänzung wirklichkeitsnaher Abbildungen vor.

EU-Jugendstrategie mitgestalten

Die Europäische Kommission ermutigt im Rahmen einer Umfrage dazu, Perspektiven und Ideen einzubringen, um die EU-Jugendstrategie nach 2027 zu gestalten. Die Jugendstrategie fördert die aktive Teilhabe der Jugend an Demokratie und Gesellschaft. Dabei stehen vor allem die Bereiche Beteiligung, Befähigung und Begegnung im Fokus.

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Umfrage der Vereinten Nationen zur KI-Governance

Die Vereinten Nationen setzen sich dafür ein, Kindern und Jugendlichen ein sicheres Aufwachsen mit digitalen Medien zu ermöglichen und dabei junge Menschen einzubeziehen. Da Künstliche Intelligenz ein zunehmend relevanter Teil des digitalen Umfelds ist, möchten die Vereinten Nationen die Erfahrungen junger Menschen mit KI ermitteln.

Kinder- und Jugendperspektiven auf eine sichere digitale Welt

In den vergangenen Monaten hat das Projekt „Kinderschutz und Kinderrechte in der digitalen Welt“ der Stiftung Digitale Chancen bundesweit partizipative Workshops mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren im Rahmen der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen für die Expertenkommission der Bundesregierung zum „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ durchgeführt.

(c) UNICEF Deutschland

Umfrage UNICEF Deutschland: Social Media aus Sicht von Jugendlichen

UNICEF Deutschland hat eine repräsentative Befragung von über 1.000 Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren durchgeführt. Diese zeigt: Jugendliche in Deutschland haben eine differenzierte Meinung zu Risiken und Nutzen der sozialen Medien.