• Thema

    Bürgerrechte und Freiheiten

    Das digitale Umfeld bietet Kindern einzigartige Möglichkeiten, ihr Recht auf Informationszugang und auf freie Meinungsäußerung zu verwirklichen. Das digitale Umfeld kann es Kindern ermöglichen, ihre soziale, religiöse, kulturelle, ethnische, sexuelle und politische Identität auszubilden und in Gemeinschaften und öffentlichen Räumen an gesellschaftlichen Diskussionen zum Zweck des kulturellen Austauschs, des sozialen Zusammenhalts und der Vielfalt teilzuhaben.

    Die Verwirklichung dieser Rechte muss gefördert und das Recht des Kindes auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit im digitalen Umfeld geachtet werden.

    Die Privatsphäre ist unverzichtbar für die Handlungsfähigkeit, Würde und Sicherheit von Kindern und für die Ausübung ihrer Rechte im digitalen Umfeld. Daher muss mithilfe legislativer, behördlicher und sonstiger Maßnahmen sichergestellt werden, dass alle Organisationen und alle Umgebungen, die Daten von Kindern verarbeiten, deren Privatsphäre achten und schützen.

    Durch den Einsatz digitaler Identifikationssysteme mit denen die Geburt jedes neugeborenen Kindes registriert und von den nationalen Behörden offiziell anerkannt werden kann, soll jedem Kind der Zugang zu Dienstleistungen u.a. in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Fürsorge, erleichtert werden.

Aktuelle Meldungen

ECPAT Deutschland e.V.: Kleine Beträge, gravierende Folgen

ECPAT Deutschland e.V. hat im Juli 2026 eine Studie veröffentlicht. In dieser geht es um Finanztransaktionen zur sexuellen Ausbeutung von Minderjährigen im digitalen Raum.

Aufruf zur Gestaltung des IGF-Programms 2026

Kenia wird vom 14. bis zum 18. Dezember 2026 Gastgeber für das 21. Internet Governance Forum (IGF) der Vereinten Nationen sein. Erstmals nach der Entfristung des Mandates durch die Vollversammlung der Vereinten Nationen werden die Teilnehmenden der Akteur*innengruppen Politik, Wirtschaft, Technik und Forschung, zwischenstaatliche Organisationen sowie Zivilgesellschaft in Nairobi zusammenkommen. Gemeinsam sollen aktuelle Themen und Herausforderungen der Gestaltung des digitalen Umfelds unter dem Leitthema „Die Gestaltung des Internets in der Ära der Intelligenz: Unsere gemeinsame Verantwortung“ beraten werden.

FSM-Positionspapier: Der risikobasierte Ansatz bei Regelungen für neue Mindestaltersstufen für Social Media

Die FSM hat im Juni 2026 ein Positionspapier veröffentlicht. In diesem wird auf die Debatte im Hinblick auf die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt Bezug genommen.

Kinder- und Jugendschutz im Netz: Ein Überblick über aktuelle Positionen

In den vergangenen Monaten hat die Debatte über notwendige Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit, der Medienkompetenz sowie der Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt sowohl international als auch in Deutschland deutlich an Dynamik gewonnen. Unser Überblick über relevante Positionspapiere, Stellungnahmen und Impulspapiere unterschiedlicher Akteur*innen fasst die vertretenen Positionen kurz zusammen.

Ethikrat für stärkeren Schutz junger Menschen online

Die Debatte um altersabhängige Zugangs- und Nutzungsbeschränkungen für bestimmte digitale Dienste und Plattformen ist durch die am 11. Juni veröffentlichte Ad-hoc-Stellungnahme „Schutz, Teilhabe und Befähigung von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt“, des Deutschen Ethikrates bereichert worden. Schon der Titel stellt eine Nähe zur Allgemeinen Bemerkung #25 über die Rechte der Kinder im digitalen Umfeld“ her, und der Inhalt bestätigt eine auf den Kinderrechten basierte Haltung des Ethikrates.

UN-Papier: Die Sicherheit von Kindern im Internet richtig angehen

Der UN-Leitfaden bietet einige Orientierungshilfen, um sicherzustellen, dass wir die Sicherheit von Kindern im Internet richtig angehen.

Kinderrechte bei neuen gTLDs berücksichtigen

Im spanischen Sevilla kam die Multistakeholder-Gemeinschaft beim ICANN Policy Forum vom 8. bis zum 11. Juni zusammen, um weiterhin aktuelle Fragen und Entwicklungen zur Gestaltung und Sicherung des Internets zu beraten. Das Projekt „Kinderschutz und Kinderrechte in der digitalen Welt“ der Stiftung Digitale Chancen engagiert sich seit Jahren in der ICANN-Community, um dazu beizutragen, dass insbesondere Aspekte des Kinderschutzes Berücksichtigung im Domännamensystem (DNS) finden.

Bildungsministerkonferenz: Erklärung zum Umgang mit Social Media im schulischen Bereich

Die Bildungsministerkonferenz (BMK) hat eine gemeinsame Erklärung zum Umgang mit Social Media im schulischen Bereich verabschiedet.

Bildungsminister*innen wollen Medienkompetenz stärken

Die Bildungsministerkonferenz (BMK) hat eine gemeinsame Erklärung zum Umgang mit Social Media im schulischen Bereich verabschiedet. Darin verständigen sich die für Bildungsfragen zuständigen Länder auf gemeinsame Ziele und Maßnahmen, um Schüler*innen, Lehrkräfte und Erziehungsberechtigte in ihrer Medienkompetenz zu stärken.

(c) pixabay via canva.com

Prinzipien für ein sicheres Online-Umfeld für Kinder

Die Minister*innen für Digitales und Technologie der G7-Staaten (Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland sowie die Vereinigten Staaten von Amerika) haben erstmalig gemeinsame Prinzipien für ein sicheres digitales Umfeld für Minderjährige definiert. Sie fordern die Anbieter digitaler Dienste auf, diese Prinzipien als Richtschnur für die Gestaltung ihre Angebote zu nutzen und mit notwendigen Partner*innen zusammenzuarbeiten um diese zu verwirklichen.