• Thema

    Vorrang des Kindeswohls

    Das digitale Umfeld wurde ursprünglich nicht für Kinder gestaltet und spielt dennoch eine wichtige Rolle in ihrem Leben.

    Das dynamische Konzept des Kindeswohls muss diesem spezifischen Kontext entsprechend verstanden werden.

    Bei allen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Bereitstellung, Regulierung, Gestaltung, Verwaltung und Nutzung des digitalen Umfelds muss das Wohl eines jeden Kindes vorrangig berücksichtigt werden.

Aktuelle Meldungen

(c) die medienanstalten ALM GbR

Jugendschutz- und Medienkompetenzbericht

Der neue Jugendschutz- und Medienkompetenzbericht der Landesmedienanstalten zeigt Handlungsbedarf bei Regulierung, Kinderschutz und Medienbildung.

(c) ICANN

Kinderrechte im DNS adressieren

Vom 7. bis zum 12. März kommt in Mumbai (Indien) die Multistakeholder-Gemeinschaft beim ICANN 85 Community Forum zusammen, um aktuelle Fragen und Entwicklungen zur Sicherung und Weiterentwicklung des Internets zu beraten. Dabei stehen u.a. die (fortgesetzte) Bearbeitung des Anliegens für eine Universal Acceptance, die Entwicklung und Implementierung eines Prozesses zur Menschenrechtsfolgeabschätzung (HRIA) innerhalb der ICANN-Strukturen sowie Anwendungen des Domain Name Systems im Fokus. Auch die weitere Vorbereitung der nächsten Runde zur Vergabe generischer Top Level Domains (gTLD) wird viele Gremien beschäftigen.

5Rights Foundation: Eine digitale Umgebung gestalten, die Kinder im Blick hat

Die Broschüre "Building a digital environment designed with children in mind – Ein internationaler Best-Practice-Leitfaden", veröffentlicht von der 5Rights Foundation am 2. März 2026, stellt einen Leitfaden für eine kindgerechte digitale Umgebung vor. Der Bericht analysiert bestehende politische Ansätze, identifiziert häufige Lücken in der Umsetzung und formuliert zehn regulatorische Prinzipien, die Gesetzgeber*innen als Orientierung für internationale Best Practices dienen können.

 

Education Y-Studie: Freiheit oder Fürsorge? Kinder, Jugendliche und digitale Medien im Spannungsfeld gesellschaftlicher Verantwortung

Die im Januar 2026 erschienene Publikation „Freiheit oder Fürsorge?“ von Education Y wirft einen detaillierten Blick auf die Nutzung und Auswirkungen sozialer Medien und Smartphones durch Kinder und Jugendliche. Sie fasst den aktuellen Forschungs- und Gesetzgebungsstand zusammen und entwickelt daraus konkrete Handlungsempfehlungen.

Altersbeschränkungen für soziale Medien - Was können wir vom australischen Modell lernen?

Der politische Wille zur Einführung von Altersbeschränkungen für soziale Medien nimmt in ganz Europa zu. Mehrere Mitgliedstaaten der Europäischen Union treiben nationale Gesetzgebungsverfahren voran, was die wachsenden Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen sozialer Medien auf Minderjährige widerspiegelt. Frankreich, Dänemark, Griechenland und Spanien gehören zu den Ländern, die Maßnahmen angekündigt oder teilweise bereits beschlossen haben, um die Nutzung sozialer Medien durch Kinder und Jugendlichen zu regulieren.

Aktionsplan gegen Cybermobbing zum Schutz junger Menschen im Internet

Anlässlich des Safer Internet Days 2026 hat die Europäische Kommission einen Aktionsplan gegen Cybermobbing zum Schutz junger Menschen im Internet vorgelegt. Dieser basiert auf drei Ansätzen, um die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen online zu schützen.

Hochrangiges Arbeitsessen des Lisbon Council: „Verbieten oder nicht verbieten”

Am Montag, dem 9. Februar 2026, lud der Lisbon Council im Vorfeld des Safer Internet Day eine Gruppe von Expert*innen ein, um zu diskutieren, was uns wissenschaftliche Erkenntnisse und die Praxis über Kinder und soziale Medien lehren. Angesichts des australischen Experiments, bei dem Kindern unter 16 Jahren der Zugang zu bestimmten sozialen Medienplattformen verboten wurde, bemühen sich Regierungen weltweit, schnell zu entscheiden, ob sie denselben Weg einschlagen oder einen anderen Ansatz finden wollen.

YOUthDIG 2026 – Die Bewerbungsphase ist eröffnet!

Für den YOUthDIG vom 23.-27. Mai in Brüssel werden Jugendliche mit einem Interesse an Digitalthemen gesucht. In vorherigen Webinaren werden sich Teilnehmenden mit praxisnahen Themen der Internet Governance auseinandersetzen und inhaltliche Impulse für das EuroDIG setzen.

Explorative Studie zur Social-Media-Nutzung von jungen Menschen

Die Studie wurde vom AWO Bundesverband e.V. beauftragt und vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. (ISS) durchgeführt. Sie erforscht unter anderem die Sichtweisen von Kindern und Jugendlichen im Hinblick auf ein Social Media Verbot für unter 16-Jährige sowie die Auswirkungen von sozialen Medien auf ihre Lebensrealitäten.

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Kinderschutzkonzept: Wir nehmen Kinderschutz in unseren Projekten ernst!

Das Kinderschutzkonzept bildet die Grundlage unserer Stiftungsarbeit in der Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Es schafft ein Umfeld und eine Haltung, in dem Kinder geschützt, gefördert und beteiligt werden und in dem sich Mitarbeitende in der Arbeit mit Minderjährigen sicher fühlen.