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    Bürgerrechte und Freiheiten

    Das digitale Umfeld bietet Kindern einzigartige Möglichkeiten, ihr Recht auf Informationszugang und auf freie Meinungsäußerung zu verwirklichen. Das digitale Umfeld kann es Kindern ermöglichen, ihre soziale, religiöse, kulturelle, ethnische, sexuelle und politische Identität auszubilden und in Gemeinschaften und öffentlichen Räumen an gesellschaftlichen Diskussionen zum Zweck des kulturellen Austauschs, des sozialen Zusammenhalts und der Vielfalt teilzuhaben.

    Die Verwirklichung dieser Rechte muss gefördert und das Recht des Kindes auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit im digitalen Umfeld geachtet werden.

    Die Privatsphäre ist unverzichtbar für die Handlungsfähigkeit, Würde und Sicherheit von Kindern und für die Ausübung ihrer Rechte im digitalen Umfeld. Daher muss mithilfe legislativer, behördlicher und sonstiger Maßnahmen sichergestellt werden, dass alle Organisationen und alle Umgebungen, die Daten von Kindern verarbeiten, deren Privatsphäre achten und schützen.

    Durch den Einsatz digitaler Identifikationssysteme mit denen die Geburt jedes neugeborenen Kindes registriert und von den nationalen Behörden offiziell anerkannt werden kann, soll jedem Kind der Zugang zu Dienstleistungen u.a. in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Fürsorge, erleichtert werden.

Aktuelle Meldungen

Auf dem Bild sieht man einen jungen Menschen mit einer Virtual-Reality-Brille. Er schaut nach oben.

Allgemeine Bemerkung zu Kinderrechten und neuen Technologien angekündigt

Der Ausschuss über die Rechte des Kindes der Vereinten Nationen hat zum Ende seiner 101. Sitzung die Erarbeitung einer weiteren Allgemeinen Bemerkung angekündigt. Die dann nunmehr 28. Allgemeine Bemerkung wird sich mit dem Verhältnis und den Auswirkungen sich neu entwickelnder Technologien auf die Rechte der Kinder befassen.

Auf dem Bild sieht man sieben Jugendliche. Sie gucken nach unten. Jeder hält ein Handy in der Hand. Sie schauen auf ihr Handy.

Umfrage für den EU-Jugenddialog

Im Rahmen der Konsultationsphase 2026 des EU-Jugenddialogs sind junge Menschen dazu aufgerufen, ihre Erfahrungen und Sichtweisen im Hinblick auf die digitale Welt zu teilen. Dabei geht es vor allem um soziale Medien, Künstliche Intelligenz, den Zugang zu Informationen und digitalen Diensten sowie damit verbundene persönliche Herausforderungen und Anregungen.

(c) Torsten Krause

Ministerin Prien kündigt Sofortprogramm zur Umsetzung der Handlungsempfehlungen an

Nach einem Jahr intensiver Arbeit mündete der Auftrag der Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ am Freitag, 11. September 2026 in einer Abschlussveranstaltung. Auf dieser übergaben die beiden Vorsitzenden der Expertenkommission Nadine Schön und Prof. Olaf Köller gemeinsam den Abschlussbericht an Bundesfamilienministerin Karin Prien.

Altersfeststellung ist nur ein Teil der Lösung

Seit geraumer Zeit wird darüber diskutiert entsprechende Altersfeststellungen online auch dafür einzusetzen junge Menschen deutlich unterhalb der Volljährigkeit vor bestimmten Risiken zu schützen. Wie dies gelingen kann und ob sie die Lösung für Kinder- und Jugendschutz im Internet darstellen, wurde am 9. September beim Internet Governance Forum Deutschland (IFG-D) in der Podiumsdiskussion: „Sag mir erst, wie alt du bist… Altersfeststellung online zwischen Schutz- und Teilhabebedürfnissen aller“ beraten.

Gemeinsam für ein besseres und sicheres Internet

Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat den Bericht „Gemeinsam für ein besseres und sicheres Internet“ zur Kinder- und Jugendbeteiligung für die Expertenkommission veröffentlicht. Der Bericht dokumentiert die durchgeführten Workshops des Projektes „Kinderschutz und Kinderrechte in der digitalen Welt“, welche im Frühjahr 2026 mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren durchgeführt wurden und bündelt die Anregungen, Ideen und Wünsche der jungen Teilnehmenden in 70 Forderungen. Diese wurden der Expertenkommission am 7. Mai 2026 übergeben und vorgestellt.

Special Panel

EU-Kommission: Kinderrechte müssen ernst genommen werden

Das Special Panel für die Online-Sicherheit von Kindern hat heute seine Empfehlungen an die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen übergeben. In ihrem Bericht beleuchten die Expert*innen das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen hinsichtlich der Vorzüge und Nachteile des digitalen Umfelds und schlagen einen Gestaltungsansatz vor, der sich an den Entwicklungsphasen junger Menschen orientiert. Entsprechend ist bereits die deutsche Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ vorgegangen, welche vor knapp drei Wochen ihren Bericht an die Bundesregierung übergeben hat.

Child safety online

Der Bericht der Co-Vorsitzenden des Sondergremiums für die Sicherheit von Kindern im Internet: Child safety online

Der Bericht der Co-Vorsitzenden des Sondergremiums für die Sicherheit von Kindern im Internet wurde veröffentlicht.

UNICEF Innocenti: KI-Kurzbericht

UNICEF Innocenti hat einen Bericht veröffentlicht. Dieser präsentiert neue Erkenntnisse zum Thema KI von Kindern und ihren Eltern oder Bezugspersonen aus einer Vielzahl von Ländern.

 

ECPAT Deutschland e.V.: Kleine Beträge, gravierende Folgen

ECPAT Deutschland e.V. hat im Juli 2026 eine Studie veröffentlicht. In dieser geht es um Finanztransaktionen zur sexuellen Ausbeutung von Minderjährigen im digitalen Raum.

Aufruf zur Gestaltung des IGF-Programms 2026

Kenia wird vom 14. bis zum 18. Dezember 2026 Gastgeber für das 21. Internet Governance Forum (IGF) der Vereinten Nationen sein. Erstmals nach der Entfristung des Mandates durch die Vollversammlung der Vereinten Nationen werden die Teilnehmenden der Akteur*innengruppen Politik, Wirtschaft, Technik und Forschung, zwischenstaatliche Organisationen sowie Zivilgesellschaft in Nairobi zusammenkommen. Gemeinsam sollen aktuelle Themen und Herausforderungen der Gestaltung des digitalen Umfelds unter dem Leitthema „Die Gestaltung des Internets in der Ära der Intelligenz: Unsere gemeinsame Verantwortung“ beraten werden.