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    Gewalt gegen Kinder

    Das digitale Umfeld kann neue Mittel und Wege zur Ausübung von Gewalt gegen Kinder schaffen, etwa in dem es Situationen ermöglicht, in denen Kinder Gewalt erleben und/oder beeinflusst werden können, sich selbst oder anderen Schaden zuzufügen.

    Krisen wie z.B. Pandemien können die Gefahr online erlittener Schäden erhöhen, da Kinder unter solchen Umständen mehr Zeit in virtuellen Umgebungen verbringen.

Aktuelle Meldungen

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Kinder- und Jugendperspektiven auf eine sichere digitale Welt

In den vergangenen Monaten hat das Projekt „Kinderschutz und Kinderrechte in der digitalen Welt“ der Stiftung Digitale Chancen bundesweit partizipative Workshops mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren im Rahmen der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen für die Expertenkommission der Bundesregierung zum „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ durchgeführt.

Ansicht: EuroDIG 2025: Aufruf zur Programmgestaltung

EuroDIG: Europäische Stimmen für die Zukunft des Internets

Am 26. und 27. Mai findet in Brüssel der kommende Europäische Dialog zur Internetregulierung (EuroDIG) statt. Unter dem Motto „Europäische Stimmen für die Zukunft des Internets – Wir feiern 20 Jahre .eu und den Beginn einer neuen Ära der Internet-Governance“ werden Vertretende aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Technik zusammenkommen, um aktuelle Entwicklungen miteinander zu beraten und sich zu vernetzen. Gastgeber der hybriden Veranstaltung sind die Europäische Kommission, in deren Anwesen die Konferenz stattfinden wird, und EURid. Anmeldungen für die Teilnahme vor Ort sind bis zum 15. Mai sowie für die virtuelle Anwesenheit noch bis zum Beginn der Veranstaltung möglich.

Bestandsaufnahme der Expertenkommission zum Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt vorgelegt

Die unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ hat heute ihre umfassende Bestandsaufnahme veröffentlicht. Sie bildet die evidenzbasierte Grundlage für konkrete Handlungsempfehlungen, die derzeit erarbeitet und Ende Juni 2026 vorgelegt werden sollen.

Kinderrechtsorganisationen fordern dauerhaften Rechtsrahmen gegen sexualisierte Gewalt im Netz

Sexualisierte Gewalt gegen Kinder im digitalen Raum muss weiter effektiv verfolgt werden können. Ab dem 3. April 2026 sind Online-Plattformen in der EU jedoch nicht mehr dazu berechtigt, Darstellungen sexualisierter Gewalt gegen Kinder auf ihren Plattformen zu ermitteln und zu melden. Die EU-Gesetzgeber haben vergangene Woche keine Einigung zur Verlängerung der dafür notwendigen Ausnahmeregelung zur ePrivacy-Richtlinie erzielt.

UNICEF: Kindeswohl konsequent priorisieren

UNICEF Deutschland hat ein Policy-Papier veröffentlicht, dass sich mit den digitalen Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen befasst. Dabei werden einerseits Chancen digitaler Medien aufgezeigt, wie beispielsweise sozialer Austausch und die Pflege von Beziehungen. Ebenso thematisiert werden jedoch auch Risiken, die zu Gewalterfahrungen im Netz führen können, darunter Online-Mobbing. In der Veröffentlichung werden zudem Stimmen von Kindern und Jugendlichen aufgegriffen, die ihre Sichtweisen teilen. Abschließend formuliert UNICEF Forderungen für mehr Sicherheit in der digitalen Welt.

(c) European Commission

Kommission hält erste Sitzung des Sonderausschusses für die Sicherheit von Kindern im Internet ab

Heute hat die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, die erste Sitzung des Sonderausschusses für die Sicherheit von Kindern im Internet geleitet. Der Ausschuss, der in der Rede zur Lage der Union 2025 angekündigt wurde, wird Expertenempfehlungen für einen besseren Schutz und eine stärkere Stärkung von Kindern im Internet abgeben und die Notwendigkeit einer möglichen Harmonisierung der Altersbeschränkungen für den Zugang zu sozialen Medien prüfen.

Europäischer Aktionsplan gegen Cybbermobbing

Anlässlich des Safer Internet Days 2026 hat die Europäische Kommission einen Aktionsplan gegen Cybermobbing zum Schutz junger Menschen im Internet vorgelegt. Dieser basiert auf drei Ansätzen, um die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen online zu schützen. Demnach sollen bestehende Programme gestärkt und nationale Aktionspläne entwickelt, Informations- und Beratungsangebote ausgeweitet sowie eine App realisiert werden, mit welcher Betroffene Vorfälle melden und Hilfe erhalten können.

Aktionsplan gegen Cybermobbing zum Schutz junger Menschen im Internet

Anlässlich des Safer Internet Days 2026 hat die Europäische Kommission einen Aktionsplan gegen Cybermobbing zum Schutz junger Menschen im Internet vorgelegt. Dieser basiert auf drei Ansätzen, um die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen online zu schützen.

Stellungnahme zu den Rechten von Kindern im digitalen Umfeld

Die schriftliche Stellungnahme zu den Rechten von Kindern im digitalen Umfeld steht unten in englischer Sprache zum Download zur Verfügung. Der Beitrag wurde im Rahmen des WSIS+20-Überprüfungsprozess verfasst.

Ansicht: Sonderberichterstatterin informiert sich über sexualisierte Gewalt an Kindern

Europäischer Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexueller Gewalt - Thema „Forschung“

Seit 2015 ruft am 18. November der Europarat zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexueller Gewalt aus – sowohl offline als auch online. Zum zehnten Mal in Folge verfolgt der Aktionstag das Ziel, das Bewusstsein für sexuelle Gewalt gegen Kinder zu schärfen, die Öffentlichkeit umfassend zu informieren und wirksame Präventions- und Schutzmaßnahmen zu fördern. Auch Deutschland hat sich mit der Ratifizierung der Lanzarote-Konvention rechtlich verpflichtet, Maßnahmen zur Bekämpfung sexueller Gewalt zu ergreifen.