Ansicht: EuroDIG 2025: Aufruf zur Programmgestaltung

EuroDIG: Europäische Stimmen für die Zukunft des Internets

Am 26. und 27. Mai findet in Brüssel der kommende Europäische Dialog zur Internetregulierung (EuroDIG) statt. Unter dem Motto „Europäische Stimmen für die Zukunft des Internets – Wir feiern 20 Jahre .eu und den Beginn einer neuen Ära der Internet-Governance“ werden Vertretende aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Technik zusammenkommen, um aktuelle Entwicklungen miteinander zu beraten und sich zu vernetzen. Gastgeber der hybriden Veranstaltung sind die Europäische Kommission, in deren Anwesen die Konferenz stattfinden wird, und EURid. Anmeldungen für die Teilnahme vor Ort sind bis zum 15. Mai sowie für die virtuelle Anwesenheit noch bis zum Beginn der Veranstaltung möglich.

(c) Torsten Krause

Gewinner der ersten „Age Assurance Industry Awards“ bei Gala gekürt

Die Branche der Altersüberprüfung hat ihre eigenen Oscars. Im Rahmen einer glanzvollen Zeremonie, die von BBC-Moderator Charlie Stayt moderiert wurde, wurden mit den ersten „Age Assurance Industry Awards“ Organisationen und Einzelpersonen gewürdigt, die das Bild der Branche verändern und den Weg für ihre weitere Entwicklung ebnen.

Europäische Kommission: Umfrage zum Digital Fairness Act

Die Europäische Union möchte, dass Kinder und Jugendliche bei der Nutzung von Apps, Websites, Spielen und sozialen Medien sichere und positive Erfahrungen machen, und schafft daher ein neues Gesetz namens Digital Fairness Act. Um dieses Gesetz mitzugestalten, möchte die EU von Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren über ihre Erfahrungen als Verbraucher*innen hören, einschließlich darüber, wie Apps und Websites bei der Auswahl, Nutzung oder Bezahlung von Online-Angeboten agieren. Die Erkenntnisse werden dazu beitragen, die digitale Welt für alle gerechter zu gestalten.

© annakhomulo via canva.com

Digitalisierung kindgerecht: UN-Kinderrechteausschuss weist bei Kinderrechten in der digitalen Welt den Weg

Das Deutsche Kinderhilfswerk und die Stiftung Digitale Chancen ziehen fünf Jahre nach der Veröffentlichung des General Comment über die Rechte der Kinder im digitalen Umfeld [„General comment No. 25 (2021) on children’s rights in relation to the digital environment“] eine positive Bilanz.

(c) Torsten Krause

Menschenrechtsfolgeabschätzung findet Weg in ICANN-Prozesse

Vom 7. bis zum 12. März kam die Multistakeholder-Gemeinschaft beim ICANN 85 Community Forums in Mumbai (Indien) zusammen. Gemeinsam galt es, aktuelle Fragen und Entwicklungen zur Sicherung und Weiterentwicklung des Internets zu beraten. Dabei standen aus Sicht des Projektes „Kinderschutz und Kinderrechte in der digitalen Welt“ der Stiftung Digitale Chancen die Arbeit für die Entwicklung und Implementierung einer Menschenrechtsfolgeabschätzung ebenso im Fokus wie die anstehende Entscheidungsfindung zum Umgang mit dringlichen Anfragen (Urgent Requests) im Kontext der Plattform zur Abfrage von Registrierungsdaten (RDRS).

5 Jahre Allgemeine Bemerkung Nr. 25

Anlässlich des fünften Jahrestages der Verabschiedung der Allgemeinen Bemerkung Nr. 25 über die Rechte der Kinder im digitalen Umfeld erinnern 53 Organisationen und Unterzeichnende die Vertragsstaaten der Konvention über die Rechte des Kindes an die Verwirklichung der Kinderrechte im Internet und in digitalen Angeboten.

Ansicht: Unsere Rechte in der Digitalen Welt - Bericht über die Perspektive von Kindern auf ihre Rechte in der digitalen Welt

Safer Internet Day 2026: „KI and me. In künstlicher Beziehung.“

Der Safer Internet Day stößt in ganz Deutschland auf große Resonanz: Mehr als 1000 Schulen, Vereine, Bibliotheken, Unternehmen und Initiativen engagieren sich mit eigenen Aktionen und Veranstaltungen. Die hohe Beteiligung unterstreicht das breite gesellschaftliche Engagement für Medienkompetenz und den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Technologien. Besonders nachgefragt ist erneut die klicksafe Schulstunde, an der am Aktionstag über 50.000 Jugendliche teilnehmen. Der Safer Internet Day wird in Deutschland seit mehr als 20 Jahren von der EU-Initiative klicksafe koordiniert.

(c) IGF 2026

IGF 2026: Aufruf zur Themenfindung

Bis zum 28. Februar 2026 23:59 (UTC) besteht die Möglichkeit, thematische Beiträge einzureichen, die beim Internet Governance Forum (IGF) schwerpunktmäßig Berücksichtigung finden sollen. Über ein Formular können Organisationen und Einzelpersonen Themen auswählen, die ihrer Meinung nach von aktueller Relevanz zur Regulierung des Internets sind.

YOUthDIG 2026 – Die Bewerbungsphase ist eröffnet!

Für den YOUthDIG vom 23.-27. Mai in Brüssel werden Jugendliche mit einem Interesse an Digitalthemen gesucht. In vorherigen Webinaren werden sich Teilnehmenden mit praxisnahen Themen der Internet Governance auseinandersetzen und inhaltliche Impulse für das EuroDIG setzen.

Bewerbungsaufruf: Microsoft sucht Jugendliche für den AI Futures Youth Council

Mit der Möglichkeit, sich bei der Entwicklung von KI-Produkten und -Richtlinien einzubringen, wendet sich Microsoft an Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Ziel ist es, einen Jugendrat (AI Futures Youth Council) bestehend aus 20 Mitgliedern ins Leben zu rufen.

Jetzt bewerben: BzKJ fördert kindgerechte digitale Angebote

Bereits zum dritten Mal fördert die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ) innovative digitale Angebote und Maßnahmen mit überregionaler Bedeutung, die Kindern altersgerechte digitale Erfahrungen ermöglichen. In diesem Jahr liegt der Fokus auf Interaktion, Teilhabe, KI und Demokratiefähigkeit.

Ansicht: Kinderrechte - Kindersorgen

Neuer JMStV in Kraft

Am heutigen 1. Dezember 2025 tritt der novellierte Jugendmedienschutz-Staatsvertrag(JMStV) in Kraft. Der JMStV ist die gemeinsame Rechtsgrundlage der Bundesländer für elektronischen Medien, wie Internet, Fernsehen und Radio. Er verfolgt das Ziel alle Kinder und Jugendlichen vor Gefährdungen und Beeinträchtigungen ihrer Entwicklung zu schützen. Zu diesem Zweck reguliert der Staatsvertrag u.a. unzulässige und entwicklungsbeeinträchtigende Inhalte, Werbung, Kennzeichnungspflichten und Möglichkeiten zur Meldung von Verstößen.

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