Auf dem Bild sieht man sieben Jugendliche. Sie gucken nach unten. Jeder hält ein Handy in der Hand. Sie schauen auf ihr Handy.

Umfrage für den EU-Jugenddialog

Im Rahmen der Konsultationsphase 2026 des EU-Jugenddialogs sind junge Menschen dazu aufgerufen, ihre Erfahrungen und Sichtweisen im Hinblick auf die digitale Welt zu teilen. Dabei geht es vor allem um soziale Medien, Künstliche Intelligenz, den Zugang zu Informationen und digitalen Diensten sowie damit verbundene persönliche Herausforderungen und Anregungen.

Offener Brief fordert stärkere Regulierung von Plattformen

Anlässlich der Rede zur Lage der Europäischen Union von Kommissionpräsidentin Ursula von der Leyen haben 144 Organisationen und Unterstützende einen offenen Brief veröffentlicht. Mit dem Schreiben appellieren sie an die Europäische Kommission, Anbieter von digitalen Diensten stärker in die Verantwortung zu nehmen und Plattformen grundsätzlich sicher für Kinder gestalten zu lassen.

Gemeinsam für ein besseres und sicheres Internet

Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat den Bericht „Gemeinsam für ein besseres und sicheres Internet“ zur Kinder- und Jugendbeteiligung für die Expertenkommission veröffentlicht. Der Bericht dokumentiert die durchgeführten Workshops des Projektes „Kinderschutz und Kinderrechte in der digitalen Welt“, welche im Frühjahr 2026 mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren durchgeführt wurden und bündelt die Anregungen, Ideen und Wünsche der jungen Teilnehmenden in 70 Forderungen. Diese wurden der Expertenkommission am 7. Mai 2026 übergeben und vorgestellt.

Jugendmedienschutz: Was fordern Jugendorganisationen?

Von Landes- und Bundesschülerausschüssen bis zum Youth Panel von klicksafe: Kinder- und Jugendorganisationen in ganz Deutschland haben sich in den vergangenen Monaten mit der Frage befasst, wie das Internet und soziale Medien sicherer gestaltet werden können. In diesem Artikel finden Sie eine Übersicht der Positionen.

Expertenkommission: Digitale Welt muss sich an Kindern orientieren

Nach 9 Monaten intensiver Arbeit hat die Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ heute ihre Empfehlungen an Bundesjugendministerin Karin Prien übergeben. Diese hatte am 4. September 2025 achtzehn Expertinnen und Experten verschiedener Professionen berufen und beauftragt, eine Strategie für den Schutz junger Menschen online mit konkreten Handlungsempfehlungen für verschiedene Akteure wie Bund, Länder und Zivilgesellschaft zu erarbeiten.

EU-Jugendstrategie mitgestalten

Die Europäische Kommission ermutigt im Rahmen einer Umfrage dazu, Perspektiven und Ideen einzubringen, um die EU-Jugendstrategie nach 2027 zu gestalten. Die Jugendstrategie fördert die aktive Teilhabe der Jugend an Demokratie und Gesellschaft. Dabei stehen vor allem die Bereiche Beteiligung, Befähigung und Begegnung im Fokus.

© Rido via canva.com

Umfrage der Vereinten Nationen zur KI-Governance

Die Vereinten Nationen setzen sich dafür ein, Kindern und Jugendlichen ein sicheres Aufwachsen mit digitalen Medien zu ermöglichen und dabei junge Menschen einzubeziehen. Da Künstliche Intelligenz ein zunehmend relevanter Teil des digitalen Umfelds ist, möchten die Vereinten Nationen die Erfahrungen junger Menschen mit KI ermitteln.

Kinder- und Jugendperspektiven auf eine sichere digitale Welt

In den vergangenen Monaten hat das Projekt „Kinderschutz und Kinderrechte in der digitalen Welt“ der Stiftung Digitale Chancen bundesweit partizipative Workshops mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren im Rahmen der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen für die Expertenkommission der Bundesregierung zum „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ durchgeführt.

Ansicht: Unsere Rechte in der Digitalen Welt - Bericht über die Perspektive von Kindern auf ihre Rechte in der digitalen Welt

Safer Internet Day 2026: „KI and me. In künstlicher Beziehung.“

Der Safer Internet Day stößt in ganz Deutschland auf große Resonanz: Mehr als 1000 Schulen, Vereine, Bibliotheken, Unternehmen und Initiativen engagieren sich mit eigenen Aktionen und Veranstaltungen. Die hohe Beteiligung unterstreicht das breite gesellschaftliche Engagement für Medienkompetenz und den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Technologien. Besonders nachgefragt ist erneut die klicksafe Schulstunde, an der am Aktionstag über 50.000 Jugendliche teilnehmen. Der Safer Internet Day wird in Deutschland seit mehr als 20 Jahren von der EU-Initiative klicksafe koordiniert.

Hochrangiges Arbeitsessen des Lisbon Council: „Verbieten oder nicht verbieten”

Am Montag, dem 9. Februar 2026, lud der Lisbon Council im Vorfeld des Safer Internet Day eine Gruppe von Expert*innen ein, um zu diskutieren, was uns wissenschaftliche Erkenntnisse und die Praxis über Kinder und soziale Medien lehren. Angesichts des australischen Experiments, bei dem Kindern unter 16 Jahren der Zugang zu bestimmten sozialen Medienplattformen verboten wurde, bemühen sich Regierungen weltweit, schnell zu entscheiden, ob sie denselben Weg einschlagen oder einen anderen Ansatz finden wollen.

YOUthDIG 2026 – Die Bewerbungsphase ist eröffnet!

Für den YOUthDIG vom 23.-27. Mai in Brüssel werden Jugendliche mit einem Interesse an Digitalthemen gesucht. In vorherigen Webinaren werden sich Teilnehmenden mit praxisnahen Themen der Internet Governance auseinandersetzen und inhaltliche Impulse für das EuroDIG setzen.

Ansicht: Kinderrechte und Internet Governance

Kinder- und Jugendbeteiligung: Gestalte mit uns ein sicheres Internet für junge Menschen

Die Bundesregierung hat eine Expertenkommission zum Kinder und Jugendschutz in der digitalen Welt eingesetzt. Ziel der Kommission ist es, Empfehlungen für einen zeitgemäßen und wirksamen Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum zu entwickeln. Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei die Beteiligung junger Menschen.

Alle Meldungen anzeigen