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Kinder vor digitaler Gewalt schützen

Die Bundesregierung erarbeitet aktuell ein Gesetz zur Stärkung des zivilrechtlichen und strafrechtlichen Schutzes vor digitaler Gewalt. Ziel ist es, Betroffenen die Durchsetzung bestehender Rechte zu erleichtern. Dafür werden vorhandene Regelungen ergänzt und teils neue Rechte zur Ermittlung und Sanktionierung von Tatpersonen eingeführt. So schlägt das Bundesjustizministerium bspw. die Möglichkeit von Auskunftsersuchen, der Sperrung von Nutzendenkonten oder auch die Ergänzung wirklichkeitsnaher Abbildungen vor.

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Mit dem Zug in eine souveräne und sichere Zukunft

Der Zug, in den wir nächstes Jahr mit unserer sicher in der European Digital Identity Wallet aufbewahrten Fahrkarte einsteigen sollen, ist auf die Zukunft ausgerichtet. Dies ist eine der Erkenntnisse aus dem Europäischen Dialog über Internet-Governance – EuroDIG 2026. Die Konferenz war darauf ausgelegt, auf der Grundlage des WSIS+20-Überprüfungsprozesses und des 20-jährigen Jubiläums der Top-Level-Domain .eu einen Rückblick und einen Ausblick auf die Internet Governance zu geben.

Ansicht: EuroDIG 2025: Aufruf zur Programmgestaltung

EuroDIG: Europäische Stimmen für die Zukunft des Internets

Am 26. und 27. Mai findet in Brüssel der kommende Europäische Dialog zur Internetregulierung (EuroDIG) statt. Unter dem Motto „Europäische Stimmen für die Zukunft des Internets – Wir feiern 20 Jahre .eu und den Beginn einer neuen Ära der Internet-Governance“ werden Vertretende aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Technik zusammenkommen, um aktuelle Entwicklungen miteinander zu beraten und sich zu vernetzen. Gastgeber der hybriden Veranstaltung sind die Europäische Kommission, in deren Anwesen die Konferenz stattfinden wird, und EURid. Anmeldungen für die Teilnahme vor Ort sind bis zum 15. Mai sowie für die virtuelle Anwesenheit noch bis zum Beginn der Veranstaltung möglich.

Bestandsaufnahme der Expertenkommission zum Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt vorgelegt

Die unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ hat heute ihre umfassende Bestandsaufnahme veröffentlicht. Sie bildet die evidenzbasierte Grundlage für konkrete Handlungsempfehlungen, die derzeit erarbeitet und Ende Juni 2026 vorgelegt werden sollen.

Altersfeststellungen: Von Regulierung zur Umsetzung

In Manchester (Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland) kamen in dieser Woche vom 14. bis zum 16. April Vertretende aus Industrie und Wirtschaft, Regulierung und Verwaltung sowie der Zivilgesellschaft zusammen um sich gegenseitig zu aktuellen Entwicklungen im Bereich der Altersfeststellung zu informieren.

Kinderrechtsorganisationen fordern dauerhaften Rechtsrahmen gegen sexualisierte Gewalt im Netz

Sexualisierte Gewalt gegen Kinder im digitalen Raum muss weiter effektiv verfolgt werden können. Ab dem 3. April 2026 sind Online-Plattformen in der EU jedoch nicht mehr dazu berechtigt, Darstellungen sexualisierter Gewalt gegen Kinder auf ihren Plattformen zu ermitteln und zu melden. Die EU-Gesetzgeber haben vergangene Woche keine Einigung zur Verlängerung der dafür notwendigen Ausnahmeregelung zur ePrivacy-Richtlinie erzielt.

UNICEF: Kindeswohl konsequent priorisieren

UNICEF Deutschland hat ein Policy-Papier veröffentlicht, dass sich mit den digitalen Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen befasst. Dabei werden einerseits Chancen digitaler Medien aufgezeigt, wie beispielsweise sozialer Austausch und die Pflege von Beziehungen. Ebenso thematisiert werden jedoch auch Risiken, die zu Gewalterfahrungen im Netz führen können, darunter Online-Mobbing. In der Veröffentlichung werden zudem Stimmen von Kindern und Jugendlichen aufgegriffen, die ihre Sichtweisen teilen. Abschließend formuliert UNICEF Forderungen für mehr Sicherheit in der digitalen Welt.

(c) European Commission

Kommission hält erste Sitzung des Sonderausschusses für die Sicherheit von Kindern im Internet ab

Heute hat die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, die erste Sitzung des Sonderausschusses für die Sicherheit von Kindern im Internet geleitet. Der Ausschuss, der in der Rede zur Lage der Union 2025 angekündigt wurde, wird Expertenempfehlungen für einen besseren Schutz und eine stärkere Stärkung von Kindern im Internet abgeben und die Notwendigkeit einer möglichen Harmonisierung der Altersbeschränkungen für den Zugang zu sozialen Medien prüfen.

Europäischer Aktionsplan gegen Cybbermobbing

Anlässlich des Safer Internet Days 2026 hat die Europäische Kommission einen Aktionsplan gegen Cybermobbing zum Schutz junger Menschen im Internet vorgelegt. Dieser basiert auf drei Ansätzen, um die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen online zu schützen. Demnach sollen bestehende Programme gestärkt und nationale Aktionspläne entwickelt, Informations- und Beratungsangebote ausgeweitet sowie eine App realisiert werden, mit welcher Betroffene Vorfälle melden und Hilfe erhalten können.

Ansicht: Sonderberichterstatterin informiert sich über sexualisierte Gewalt an Kindern

Europäischer Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexueller Gewalt - Thema „Forschung“

Seit 2015 ruft am 18. November der Europarat zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexueller Gewalt aus – sowohl offline als auch online. Zum zehnten Mal in Folge verfolgt der Aktionstag das Ziel, das Bewusstsein für sexuelle Gewalt gegen Kinder zu schärfen, die Öffentlichkeit umfassend zu informieren und wirksame Präventions- und Schutzmaßnahmen zu fördern. Auch Deutschland hat sich mit der Ratifizierung der Lanzarote-Konvention rechtlich verpflichtet, Maßnahmen zur Bekämpfung sexueller Gewalt zu ergreifen.

Eltern sprechen über Online-Sicherheit

'Parents Talk Online Safety' ist eine neue Studie von More in Common, die auf Gesprächen mit fast 10.000 Eltern in den USA, Großbritannien, Frankreich, Polen und den Niederlanden basiert. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Eltern sowohl sehr besorgt um die Online-Sicherheit ihrer Kinder sind als auch Schwierigkeiten haben, ihre Kinder im Internet zu schützen, und dass sie sowohl gegenüber Politiker*innen als auch gegenüber Führungskräften von Technologieunternehmen zutiefst frustriert sind, weil diese das Problem nicht in den Griff bekommen.

ICANN führt RDRS fort

Bei der Jahreshauptversammlung der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat der Vorstand die Fortführung der Plattform zur Abfrage von Registrierungsdaten (RDRS) für weitere zwei Jahre beschlossen.

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